

Lumpen, bzw. glauben wir, dass so erklärt bekommen zu haben, heisst Farrapo auf portugisisch.
Und dreckig wars dann auch, mit dem frisch Brasilien erprobten Giorgio Cencetti, der über Brazilectronische-Folklore in untergründigen BaileFunk und Kuduro überging, und somit den rohen, percussiven Sound südlicher Kontinente in unsere kleine Hütte brachte.

Da er schon früh bei uns war, hatten wir Zeit uns über Politik, Leben und den rest der Welt zu unterhalten. Erschreckend war, dass in Italien wohl eine recht restriktive Feierpolitik betrieben wird. So musste die Homebase Farrapo`s schließen, weil das Ausschenken von Alkohol nur noch bis 02:00 erlaubt ist!
Auch scheinen Nachbarschaft und Polizei ein wachsames Auge auf private oder alternative Partys zu haben.
Eine etwas unangenehme Entwicklung, die sich aber auch darin bestätigt, dass es kaum Bookings in Richtung des Stiefels zu erhaschen gibt, so Farrapo.

Nebenbei hatte dieser sein zukünftiges Album dabei, welches noch kein Label trägt, dafür explosives Material, welches hoffentlich in absehbarer Zeit für alle zugänglich, bzw. erwerblich sein wird.
Da gerade viele Labels am Hungertuch nagen und Probleme haben, Vinyl an den Mann zu bringen, spekulieren wir natürlich insgeheim, dass unser Schweinereiter dieses südamerikanisch duftende Album schmücken wird.

diesmal gibts die Fotos nicht von Leo, der bevorzugte auf dem permanent Breakfast ausgeschlafen zu sein, sondern nur von uns.